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 sweet dream or beautiful nightmare

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Jehu Anderson

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Anzahl der Beiträge : 13
Anmeldedatum : 14.08.16

BeitragThema: sweet dream or beautiful nightmare   Sa Jun 23, 2018 6:29 pm

Ort: Paris/Frankreich
Zeit: 18:23
Tag: 09. März 2007
ODD

Sein Flieger war gestern Abend am Flughafen von Paris angekommen. Nach gut dreizehn Stunden Flug. Auch wenn es relativ angenehm gewesen war, den Privatjet der KCA4 gestellt zu bekommen und damit eine Art Luxusklasse zu fliegen, war es dennoch schöner wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Fliegen war halt wirklich so rein gar nicht das, was Jehu als bevorzugtes Reisemittel ansah und besonders gerne mochte. Auch andere öffentliche Verkehrsmittel lösten bei ihm eher Widerwillen aus. Einzig und alleine Autos waren für ihn in Ordnung – und Boote. Aber dann bitte so eine Yacht und kein Kreuzfahrtschiff. Aber da er mit einer Yacht nicht von Tokio zu seinem Einsatzort, nämlich der Stadt der Liebe, hatte reisen können, war nun einmal die beste Möglichkeit der Luftweg gewesen. Am Flughafen selbst hatte ihn dann ein anderer Agent der Zweigstelle hier in Frankreich abgeholt und zu seinem Hotel gebracht. Er hatte die Nacht gehabt um sich auszuschlafen – ein wenig den Jetlag in den Griff zu kriegen – und auch noch den guten halben Tag, ehe es wieder an die Arbeit ging. Und Jehu hatte es sich gut gehen lassen. Hatte ausgeschlafen, in Ruhe gefrühstückt, oder eher sein Mittagessen zum Frühstück umgewandelt, ehe er dann etwas im Umkreis seines Hotels spazieren gegangen war. Dabei hatte er nicht nur seine Freizeit genossen, sondern natürlich auch ein wenig die Stadt erkundigt, was ihm später vielleicht helfen könnte. Dann hatte er sich noch eine Weile zurück gezogen, sich ausgeruht. Immerhin brauchte er doch seine ganze Energie für seinen Auftrag. Nicht, dass es besonders sportlich zuging, oder zumindest nicht auf diese Art sportlich. Er würde keine Wände hoch klettern müssen oder sonstige halsbrecherische Aktionen. Den einzigen Sport, den er eventuell betreiben würde, wäre Sex. Und das würde schon klappen. Im Grunde war das ja schon fast das Ziel, wenn er die Mission richtig ausführen wollte. Immerhin sollte er mit Sir Artus Babington – Jehu würde sich vermutlich so konzentrieren müssen nicht zu lachen bei dem Namen; diese Briten! Hätte er nicht jemanden aus seinem Heimatland nehmen können? - eine Liebschaft anfangen, um ihn näher und damit an Informationen heran zu kommen. So eine Art kleine Sommerromanze. Immerhin würde er schon eine Weile nun in Paris bleiben. Verlässliche Quellen hatten herausgefunden, dass der Baron zwar eine Ehefrau hatte, doch sich gerne männliche Bettgeschichten suchte. Bevorzugt Männer mit skandinavischer Abstammung. Nun war Jehu selber in Norwegen aufgewachsen, hatte an der Nordakademie seine Ausbildung genossen, ehe er nach Tokio stationiert worden war. Perfekt also.

Jehu hatte geduscht und sich dann die Kleidung angezogen, die man ihm bereit gelegt hatte. Oder eines der Outfits. Man vertraute ihm genug, dass er selber wählen konnte. War ja nicht so, dass er ein blauäugiger Anfänger war. Seinen falschen Ausweis und damit seine falsche Identität hatte er schon bereit gelegt. Jakob Emilsson, 25 Jahre alt und der Sohn einer der Leibgarde der norwegischen Königsfamilie. Das wird mal eine interessante Rolle... – so mehr oder minder zumindest. Der beste Part würde einfach der sein zu versuchen, das Interesse des Baron auf sich zu ziehen. Jehu ließ sich einige Zeit damit, seine Kleidung anzulegen, ehe er dann nach den kleinen Gegenständen griff, die ihm helfen würden mit seinem Analysten in Kontakt zu bleiben. Und sein Analyst war nicht irgendeiner, sondern Haou Yuki – sein Partner in vielen Dingen; auf der Arbeit und privat. Oh und was für Partner sie waren. Jehu grinste leicht, als er erst den kleinen Lautsprecher sich ins Ohr und dann die Kamerakontaktlinsen einsetzte. Die damit einhergehende Aktivierung sollte für Haou ein Zeichen sein, dass es nun bald los gehen würde, auch wenn sie ein wenig vorher einfach so reden konnten. „Haou?“, testete er an, ob der Andere auch wirklich nun voll bei der Sache war. Aber so, wie er ihn kannte, würde er schon ungeduldig vor den Monitoren sitzen. Immerhin hatte sich Jehu länger Zeit gelassen, auch wenn er noch eben ein paar Momente hatte, bis er los musste. Er stand vor dem Spiegel im Hotelzimmer, damit Haou ihn sehen konnte und fuhr sich etwas durch die Haare um diese noch zu richten. Dabei schenkte er seinem Spiegelbild – oder eher seinem Freund – ein vielsagendes Grinsen. „Was sagst du – kann ich so gehen?“ Würde ich dich damit dich verführen können?

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