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 Erstes Treffen - Kindergarten

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AutorNachricht
Jesse Anderson

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Anzahl der Beiträge : 29
Anmeldedatum : 14.08.16

BeitragThema: Erstes Treffen - Kindergarten   Di Okt 11, 2016 10:24 pm

Es war sein erster Tag im Jahr seines Bundesfreiwilligendienstes. Jesses Herz raste, als er mit seinem Farrad vor dem Kindergarten hielt und es abschloss. Regulär machte der Kindergarten erst in einer Stunde auf, sodass die Kinder auch dann erst eintreffen würden, doch sollte er selber schon eine Stunde eben früher da sein um den Tagesablauf zu besprechen und einige Dinge wie das Frühstück zu organisieren, damit es nicht allzu lange dauerte, wenn seine kleinen Schützlinge – er war kaum da und nannte sie jetzt schon so – erst einmal da waren. Kurz holte er einmal tief Luft, ehe er seinen Rucksack nahm und auf das Gebäude zuging, indem er das nächste Jahr mit einer Gruppe von gut zwanzig Kindern arbeiten würde; oder eher sie mit erziehen würde. Er liebte Kinder, dies stand außer Frage, nur wusste er einfach nicht, wie dieses Jahr werden würde. Das letzte was er wollte, war die Kinder falsch zu erziehen und den Job total zu vermasseln.
Neben der Tür befand sich eine kleine Klingel, welche der Türkishaarige betätigte. Drinnen waren Schritte von typisch hochhakigen Frauenschuhen zu hören. Kurz darauf wurde ihm die Tür geöffnet und eine Frau, so um die gute fünfzig Jahre herum, musterte ihn kritisch von oben bis unten. Jesse rang sich ein freundliches Lächeln ab, während er das Gefühl hatte, dass sein Magen vor Nervosität nur so rebellierte. „Hallo, mein Name ist Jesse Anderson.“ Sofort hellte sich das Gesicht der Frau etwas auf. »Ah, du bist Jesse. Komm rein. Ich bin Annabell Skowanski, aber du kannst mich Annabell nennen, wir dutzen uns alle hier.« Jesse nickte langsam, ehe er hinter Annabell das Gebäude betrat und ihr einen kleinen Flur entlang folgte. Von diesem Flur gingen drei Räume ab, die jeweils mit einem Tier gekennzeichnet waren: einem Löwen, einen Pinguin und einem Hund. Neben diesen Türen waren an der Wand kleine Haken eingelassen, wo die Kinder dann wohl ihre Jacken aufhängen würden. Unter jedem Haken klebte ein kleines Namensschild. An der Wand war auch noch eine kleine Bank angebracht, worunter kleine Hausschuhe standen. Ein sanftes Lächeln umspielte Jesses Lippen, als er das Ganze im Vorbeigehen betrachtete. Einer dieser Truppe würde er das nächste Jahr über betreuen, nur welche davon, das würde er jetzt erst erfahren.
Annabell steuerte auf die Tür mit dem Hund zu, blieb davor allerdings stehen und wendete sich ihm zu. »Du kannst deine Sachen hier an den Haken hängen, wenn du magst. Ein Platz ist frei für dich. Hausschuhe hast du ja auch mitgebracht wie besprochen, oder?« Als Jesse artig neckte, lächelte sie zufrieden. »Gut. Die Kinder kommen in einer Stunde. Wir haben bisher aber schon ein Kind hier. Einen Jungen, er wird jeden Tag so früh von seinen Eltern hier her gebracht, weil sie beide viel arbeiten müssen. Er ist auch derjenige, der am längsten bleibt...« Wieder nickte Jesse und Annabell fuhr fort: »Mach dich erst einmal in Ruhe fertig und komm dann rein. Noch musst du keine großen Aufgaben machen. Das Bad ist dort drüben für die Kinder, daneben die Küche und unsere Toilette befindet sich am Eingang. In einer halben Stunde kommt Marie, unsere Auszubildene, dann machen wir das Frühstück für die Kinder.« Damit zeigte sie auf drei Türen, ehe sie Jesse erwartungsvoll ansah, ob er denn auch verstanden hatte. Natürlich hatte er das, er war ja nicht vollkommen dumm oder so etwas.
„Alles klar.“ Und damit verschwand sie schon im Raum mit dem Hund an der Tür. Jesse selber ließ sich auf der Bank nieder, stellte seinen Rucksack ab und zog seine Straßenschuhe aus um in seine mitgebrachten Hausschuhe zu schlüpfen. Bis jetzt schien alles noch ganz okay soweit zu sein, sodass er entschlossen aufstand und die Tür öffnet, ehe er den Raum betrat und die Tür vorsichtig hinter sich schloss. Im Raum selber gab es eine kleine Spieleecke, mit einem kleinen Kletterturm und einen Schrank, wo viele Spiele verstaut waren. Dann hab es zwei eckige und einen runden Tisch, die wohl für alle zum Essen gedacht waren, wenn nicht gerade daran gemalt wurde oder gebastelt oder was auch immer. Eine weitere Tür führte nach draußen in den Hof, wo es eine kleine Wiese gab, eine steinige Fläche und eine Art Spielplatz. Mit einem Lächeln stellte Jesse seinen Rucksack ab und sah sich ein wenig im Raum um. Annabell hatte ihm ja deutlich gesagt, dass er noch keine großen Aufgaben hatte und den Junge hatte er auch noch nicht entdeckt, sodass er sich erst einmal alles genau ansah.
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